Dieses… ähem… Prachtexemplar von Inselbeet war eines der Begrüßungskomitees, sobald man den Garten betrat:

Auf den ersten Blick ganz nett, auf den zweiten aber ein total verwachsener Wust, der mir so nicht gefiel. Als ich dann über das Konzept “Hochstammrose” stolperte, war das Schicksal des Inselbeets besiegelt.
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Das Eingang-Aufhübschen ist wie so vieles in unserem Garten eine Fortsetzungsgeschichte; ein bißchen blau pinseln und den Rosenbogen setzen war da nur der Anfang. So sah eben dieser Anfang Ende April aus:

Eine Kletterrose war zwar schon gesetzt, an die andere Seite sollte aber schließlich auch noch was dran. Also war mal wieder Rasen abstechen angesagt, ein kleines Beet musste her.

Bei der Gelegenheit habe ich dann auch die Wasserleitung gefunden, die höchstens 15 cm tief versenkt ist. Zum Glück heißt in diesem Fall “gefunden” nicht “kaputtgemacht”…
Mitte Juli sah es schlußendlich dann so aus:

Links am Bogen hat noch die Rose “The Generous Gardener” seinen Platz bekommen, an beiden Seiten wachsen und blühen schon fleißig je eine Clematis “Warszawska Nike”. Eine blau-weiße Hortensie “Bavaria” fiel mir in die Hände (Danke, Tanja!) und wurde mit ein paar anderen Pflänzchen gleich versenkt, die Umrandung aus niedrigem Frauenmantel wird bestimmt auch irgendwann fertig. So, in 5 Jahren oder so.
Dafür blüht es auf der rechten Seite dank einiger Einjähriger umso üppiger:

Weiße Duftwicken und Kornblumen wurden zwar erheblich größer als vermutet, machen sich zusammen mit der Clemi aber ausgesprochen gut. Noch ein bißchen Hasenschwanzgras und Ziersalbei in den Mix geworfen, schon ist die grüne Hölle fertig! Sehr miteinander verwachsen und durcheinander, unter Garantie nicht anständiger kleingärtnerischer Ordnung entsprechend – aber mir gefällts!
Das Phänomen der Pflanzen, die einem einfach so zulaufen, kenne ich ja mittlerweile zu Genüge. Von daher war es nicht weiter überraschend, dass mit im Mai eine weitere meiner “Habenwill”-Rosen über die Füße lief und genauso wenig überraschend, dass sie nicht einfach so mal eben eingepflanzt werden konnte. Das wäre nun wirklich zu einfach gewesen!
Der geplante Platz wurde noch von einer alten, von den Vorpächtern übernommene Hortensie beansprucht, die dementsprechend umgesetzt werden sollte; ihr würde es wahrscheinlich auf einem halbschattigen Plätzchen mindestens genauso gut gefallen wie in der prallen Sonne.
Wie es Murphy so will, konnte ich die Hortensie natürlich auch nicht “einfach mal so eben” umpflanzen. Dieser Strauch war schuld: weiterlesen »
Der Eingangsbereich in unseren Garten sah im Herbst bei der Übergabe so aus:

Schon ganz nett, aber irgendwie… mit der Zeit störte uns die braune Farbe an der Laube immer mehr. Solange es drumherum etwas Grün gab fiel es nicht ganz so auf, aber spätestens bei unseren Arbeits- und Kontrollbesuchen im Winter wurde das triste Braun immer deprimierender. Wenn sich schon alles drumherum tot stellt, sollte es doch wenigstens etwas Farbe geben!
Erst einmal gab es dringendere Arbeiten wie den Mauerbau, aber als im April das Wetter mitspielte, war es soweit. Florian stattete in einer dann doch recht spontanten Aktion dem nächstgelegenen Baumarkt einen Besuch ab, besorgte passende Farbe und legte auch gleich los.
Nun erstrahlen die ersten ehemals braunen Teile in einem schönen kräftigen Blau:

Der Rest wie die Türen und Balken der Terrassenüberdachung und -begrenzung wird auch noch umgestylt. Wir finden, es sieht jetzt schon wesentlich freundlicher und einladender aus!
Was nun noch? Eigentlich hätte ich gerne direkt an den Zaun über den Eingang einen Rosenbogen gestellt, dann wäre allerdings die Regentonne mit zunehmender Größe der daran natürlich unverzichtbaren Kletterrose unerreichbar geworden. Also sollte der Bogen etwas mehr in den Garten hinein rücken und eine Art “Vorzimmer” abtrennen. Zum Geburtstag flatterte mir dann auch prompt ein schöner Bogen zu – so ein Zufall aber auch!
Da mir ungefähr zeitgleich eine meiner beiden Wunschrosen für einen Bogen zulief, musste der dann auch bald aufgestellt werden. Gesagt, getan:

Bis der Bogen schön bewachsen ist dauert es noch eine Weile. Die “Uetersener Klosterrose” ist schon zwischen Bogen und Hauswand gepflanzt, für die andere Seite habe ich “The Generous Gardener” angepeilt, die ich hoffentlich im Juni abstauben werden kann. Dazu noch zwei Clematis (“Warszawska Nike”, kommen gemeinsam mit der noch fehlenden Schattenbeet-Clemi irgendwann im Mai), und im Laufe der Zeit sollte es eine schöne Kombination geben – hoffe ich.
In der Zwischenzeit tun es auch die Hängetöpfe mit Lavendel und Mini-Rose, um vom Chaos im Hintergrund abzulenken… *pfeif*