Mai 04 2009

Ivan I.

Das ging überraschend schnell. Am 30. März bekam der Flieder Gesellschaft, und heute öffnete “Ivan Olsson” seine erste Blüte:

Soooo fix hatte ich dann doch nicht damit gerechnet! Braver Ivan, weiter so!

Mrz 30 2009

Nackter Flieder – Clematisröckchen für “untenrum”

Wenn man schon einen Stapel Clematis bei einem guten Online-Versender bestellt überlegt man sich natürlich genau, an welcher Stelle im Garten denn noch ein Kletterplätzchen frei ist. Neben den sowieso geplanten Stellen wie Schattenbeet und Rosenbogen fiel mir unter Anderem noch unser Flieder ein:

Das gute, mit dem Garten übernommene Stück ist (zumindest optisch) kein Strauch, sondern macht eher einen auf Baum. Hat den Effekt, dass er “untenrum” etwas nackig dasteht. Gut, eine Clematis ist an dem Ende auch keine Weltschönheit, aber ich bin über einige Beispiele der Kombination Baum/Strauch + Clematis gestolpert, die überaus schick aussahen. Außerdem kann der Klettermaxe (oder eher Klettermäxin? – Clematis weiblich, Sortenname “Ivan Olsson” männlich.. hmmm….) sich gerne auch etwas hängen lassen, wenn er über die Fliederzweige hinausschießt.

Der Beginn einer hoffentlich wunderbaren Freundschaft fängt in diesem Fall – mal wieder – mit einem bodenlosen Eimer an: weiterlesen »

Mrz 26 2009

Schattenbeet umkrempeln Teil 1,5

Kurzer Zwischenbericht zum Thema Eimerblumen, bzw. Clematis: die erste Teillieferung ist angekommen und ich konnte zwei der drei geplanten Clematis schon in ihren Eimern versenken:

Das Wetter war nicht so der Brüller, daher gibts nur ein Handyphoto.
Auf die dritte ihrer Art muss ich wohl bis Mitte Mai warten, aber ein Staudenpaket steht ja auch noch aus…

Mrz 22 2009

Schattenbeet umkrempeln Teil 1

Schon sehr schnell nach der Übernahme unseres Gartens stand fest, dass der schmale Beetstreifen zwischen Weg und Laube dringend überarbeitet werden muss.

Der Pflanzplan für dieses Beet wurde in der letzten Zeit konkreter und letztendlich fertiggestellt, gestern beim Gartenmarkt in Neuwied konnte ich einige der dafür vorgesehenen Pflanzen einkaufen. Ein Teil war schon bestellt, der Rest des benötigten Grünzeugs wurde dann gestern abend noch geordert. Ich liebe Versandgärtnereien mit Onlineshop…
Eigentlich wollten wir nächsten Samstag loslegen; da das Wetter in der nächsten Woche und am Wochenende aber alles andere als Gartenarbeitsfreundlich sein soll, war das Beet heute schon fällig.

Zur Erinnerung, so sah es im Herbst in voller “Schönheit” aus: weiterlesen »

Mrz 16 2009

Hier kommt die Maus!

Leider ist es nicht die allseits beliebte, mit den Augen klimpernde Maus mit der Sendung, sondern eine der Wühlfraktion, die anscheinend unser Schattenmorellenbäumchen für sich entdeckt hat.

Da habe ich allerdings spontan etwas dagegen und etwas weniger spontan etwas dagegen unternommen. Bleibt abzuwarten, ob sich Madame oder Monsieur Wühlmaus davon beeindrucken lässt. Ich hoffe nur ich erwische sie, bevor sie sich fortpflanzen!

Mrz 08 2009

Fix und fast fertig

Die letzten beiden für den Mauerbau eingeplanten Arbeitstage sind geschafft. Wir auch.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es gestern ans Werk. Beim Versuch, den Spaten im Rasen zu parken, stießen wir auf einen Schatz.
Gut, zunächst stießen wir auf Stein. Nicht weiter störend, gibts viele bei uns, also den Spaten einfach ein Stück weiter einstech-*TOCK*. Stein. Vielleicht hier..? *TOCK* Stein. Das wäre sogar für unseren Garten zuviel Stein auf einmal gewesen; ein bißchen Graben brachte den, oder besser die *TOCK*-Verursacher ans Tageslicht:

Als die Pflasterfläche beim Ausgraben erstmal kein Ende nahm befürchteten wir schon, der gesamte Rasen sei eigentlich nur ein getarntes Pflaster. Zu unserer Erleichterung war es nur ein Kreis, aber immerhin eine halbe Schubkarre Pflasterwürfel. Nicht billig die Dinger, die werden schön wiederverwendet!
Im Gegensatz zu rostigem Werkzeug, Glasscherben und einem Gammelschuh sind wir also wirklich auf einen Schatz gestoßen.

Heute hielt sich unsere Motivation trotzdem sehr in Grenzen. Die Sonne hatte sich wieder verdrückt und blinzelte nur ganz selten zwischen wieder viel zu vielen Regenwolken hervor. Außerdem ging uns Schreibtischtätern langsam die Puste aus.
Das Etappenziel wurde trotzdem erreicht; hier der Fortschritt von gestern und heute:

Das Loch am Ende der Mauer wird irgendwann der Anfang einer Treppe den Hang hinauf; im Teil zwischen zukünftiger Treppe und Rutsche weiter rechts wird – inklusive einer Einlage von “Der mit der Wacholderwurzel tanzt” – später auch noch ein Stück Mauer gesetzt.

Zusätzlich zur Mauerbaustelle durfte ich mich heute wieder als Schraub-und-Stecktante vom Dienst vergnügen. Man gebe mir ein Paket, Werkzeug und den Bauplan und ich bin glücklich!
So steht nun mein Weihnachtsgeschenk an seinem vorläufigen Platz:

Wenn wir irgendwann die diversen Steinhaufen auf ein annehmbares Maß reduziert haben und damit an den Platz hinter dem Schuppen auch mal wieder rankommen, zieht das Gewächshaus dorthin um. Bis dahin darf es sich halb unters Terrassendach kuscheln und dabei meine noch nicht eingepflanzten Lieblinge warmhalten.

Alles in Allem sind wir zufrieden und schon auch ein kleeiiines bißchen stolz auf unser Werk! Und unser nächster Besuch im Garten wird sich auf “Blümchen im Gewächshaus gießen” und “gemütlich rumsitzen und Mauer angucken” beschränken, soviel steht fest.

Mrz 06 2009

Halbzeit

“Projekt Trockenmauer” hat begonnen. Die mühsam herangeschleppten Steine sollen jetzt endlich, nach fast vier Monaten faul herumliegen, auch mal was tun und bitteschön unseren Hang abstützen.

Gestern morgen wurde zum Angriff auf Wacholderungetüm, Rasen und Stützpfosten geblasen.
Die beiden Ersteren waren gestern fällig, die Reihe der Letzteren wurde heute dezimiert.
Dabei waren sie teilweise überaus kooperativ und ließen sich durch einen gezielten Tritt in ihre morschen Einzelteile zerlegen. Leider sind einige Pfosten noch etwas besser erhalten und brauchen ein wenig liebevolle Zuwendung mit dem Vorschlaghammer, damit man sie dann an einem Stück (bis zu 1,50 m lang und elend schwer) aus dem Boden ziehen kann. Den Versuch, diese unkooperativen Gartenbewohner mit der Kettensäge zu erlegen, scheiterte an… was auch immer. Kette zu stumpf, Pfosten zu hart – geht jedenfalls nicht.
Nun liegen die Pfosten erstmal rum, bis zu ihrem Recycling. Wir haben da so eine Idee…

Ein kleiner Vergleich, wie sich unsere Baustelle bis jetzt verändert hat:
Oben die Ausgangssituation gestern morgen, in der Mitte das Ergebnis gestern nachmittag, unten die Situation nach Schichtende heute nachmittag:

Wie man sieht, hat sich das ehemals grüne Rasen-Moos-komischesZeug-Gemisch nach zwei Tagen Arbeiten im Dauerregen in eine wunderbare bratschige, lehmige Pampe verwandelt. War uns aber sowieso klar, “Rasen flicken und neu säen” steht schon fest auf der ToDo-Liste.
Der Lehmboden hat aber (in Kombination mit vielen, vielen, VIELEN Wurzeln) den einzigartigen Vorteil, dass der Hang auch ganz ohne Pfosten und Mauer stehen bleibt. So können wir in aller Ruhe einige Pfosten rausziehen, Löcher zuschaufeln und verdichten, Bodenniveau anpassen, Steine aussuchen, Steine zuhauen, Steine setzen; ohne dass uns der Hang dabei vor die Füße fällt. Schick!

Das Wacholderbiest auf dem ersten Teil des Bildes sieht übrigens seit gestern so aus:

War etwas hartnäckig und hat sich mit sämtlichem verfügbarem Grün am Boden festgekrallt, aber wenigstens da war die Kettensäge siegreich.

Der Maueranfang ist gemacht:

Die Perspektive täuscht etwas; die untere Steinreihe wird zu ca. 2/3 später im Boden verschwinden. Obendrauf kommen noch eine oder zwei Reihen schwerer Bruchsteine. Die noch etwas unmotiviert herumhängenden Pflänzchen in den Ritzen wachsen hoffentlich an und werden mal eine schöne Mauerbegrünung.
Bis jetzt läuft es ganz gut; mal sehen, wie weit wir in den nächsten beiden Tagen noch kommen.

Mrz 02 2009

Code-Abfrage bei Kommentarfunktion

Gezwungenermaßen habe ich bei der Kommentarfunktion ein CAPTCHA eingebaut (wassn CAPTCHA? Guckst Du hier oder versuch mal, einen Kommentar abzugeben).
Ich mag die Dinger selbst nicht besonders, da sie meistens auch für Menschen ohne schwerere Sehbehinderung schlecht lesbar sind und oft einfach nur nerven.

Mir blieb aber nicht viel anderes übrig; alternativ hätte ich die Kommentarfunktion zeitweise komplett abschalten können. Denn seit über einer Woche bekam ich mit schöner Regelmässigkeit alle viertel- bis halbe Stunde einen Spamkommentar. Kein Problem, dachte ich mir, hast ja ein Plugin, dass das abfängt und meistens sind das nur recht kurze Phasen.

Die Phase war leider nicht “recht kurz”. Kein Ende in Sicht und auch keine Lust, alle Spamkommentare vorsichtshalber nochmal durchzugehen, ob nicht ein “richtiger” mit reingeflutscht ist; CAPTCHA musste her.

Sorry folks, nun gibts den Kram also auch bei mir.

~Nachtrag~
Es sei denn, man ist ein hier registrierter Nutzer, dann gibts das fiese Ding nicht. Wie es bei OpenID aussieht, weiß ich nicht.
~/Nachtrag~

Feb 23 2009

Photoalben-Umbauarbeiten

Wie schon angekündigt will ich mein altes Online-Photoalbum nach und nach in das neue Album umziehen.

Da auch einige Links von diesem Blog auf die Alben verweisen, kann es zwischenzeitlich zu kleineren Problemen kommen falls ich z.B. vergesse, einen Link vom alten aufs neue Album umzubiegen.
Falls jemand so einen Fehler findet, bitte melden! Ich habe zwar eigentlich ein WordPress-Plugin das dies verhindern soll, aber mein weiß ja nie.

Feb 23 2009

Noch mehr Steine…

Kaum dreht man sich mal um, hat man seit 3 Monaten keinen neuen Blogeintrag mehr geschrieben. Schlimm, sowas!
Dabei wollte ich doch einen netten kleinen Bericht über unsere große Steineschleppaktion im November schreiben… Nun gut, wird der eben etwas kürzer.
Nachdem wir sowieso schon steinreich waren hatten wir das Glück, aus einem Scheunenabriß in der Eifel Tuffsteine abstauben zu können – för ömmesons. Einige Bruchsteine gabs noch günstig dazu. Das Schwierige – oder besser, das Schwere, im wahrsten Sinne des Wortes – war dann der Transport per Schubkarre in den Garten.
Es kam doch ein ganz ansehnlicher Haufen zusammen:

Rechtschaffen müde waren unsere Helfer und wir hinterher und hatten uns ein Bierchen verdient! Danke nochmal für die tatkräftige Unterstützung!

Wenn das Wetter mitspielt (also wenigstens trocken, idealerweise frostfrei) beginnt demnächst das “Projekt Trockenmauer”, in dem die Steine verarbeitet werden sollen.
Sofern ich mich danach noch bewegen kann und ich dran denke, werde ich berichten…