Neben Fröschen, Kröten, einem Teichmolchweibchen, Libellen, Wildbienen und sonstigen geflügelten Gesellen wie diversen Nachtfaltern besuchen uns auch regelmässig deren tagaktive Verwandte. Wenn sie sich dann auf Schmetterlingsflieder oder Distel niederlassen um ein bißchen an den Blüten rumzuschlürfen, müssen sie als Photomodell herhalten. Machen sie ganz gut, finde ich:
Distelfalter:

Admiral:

Schachbrett:

Tagpfauenauge:


(kleiner?) Kohlweißling:

Eine weitere Folge aus der Serie “Ausgrabungsstelle: Garten”. Bei Probebohrungen kam unter einem Stück Rasen ein alter Schuh zum Vorschein.

Also mir würde es ja auffallen, wenn ich nach dem Arbeiten im Garten nur noch einen Schuh anhätte. Oder war der Weg zur Mülltonne zu weit?
Mit einem guten Freund auf der Moselschleuse sitzen, mit einem guten, heißen, zimtigen Kaffee in der Hand und zusehen, wie der Nebel über dem Fluß aufzieht.
Gedanken diskutieren.
Einen Pakt schließen, per Handschlag besiegelt; Altes hinter sich lassen und Neues erwarten.
Erfrischt und zufrieden.
Schon beim ersten Einsatz im Garten hatte ich Interessantes ausgebuddelt.
Man findet aber auch sonst noch allerlei lustige Dinge bei uns:

Die Zange kam wie die Bandagenschere unter dem ehemaligen Kompost zum Vorschein. Na ob ich da noch tiefer graben will, weiß ich nicht. Wer weiß, was ich sonst noch finde?!
Noch überraschter war ich allerdings, als ich die Felge aus einem Busch gezogen habe. Wenn die wenigstens sowas wie vergessene Deko gewesen wäre, aber die lag mitten drin, wahrscheinlich einfach nur reingeschmissen. Sobald wir mit unseren Umgestaltungsmaßnahmen soweit sind, dass das Ding uns nicht ständig im Weg rumliegen würde, werde ich der Felge eine Bepflanzung aus Hauswurzen verpassen.
Ich bin gespannt, was mit der Zeit an anderem Gerümpel zum Vorschein kommt!
Fast eine Woche ist seit dem Raupenfund vergangen, und anscheinend bin ich als Raupenpflegerin wohl nicht ganz so schlecht. Schließlich leben noch alle. Zumindest alle nicht-eingesponnenen; bei dem Blattknäuel lässt sich keine Aussage darüber treffen.
Meine “Erstgefundene” fand ich heute morgen bei der täglichen Raupenwohnungsreinigung leicht verändert vor. Anscheinend hat sie sich in den frühen Morgenstunden gehäutet und präsentiert sich nun nicht mehr in knallgrün mit minimaler weißer Musterung, sondern mit schicken schwarzen Fleckzeichnungen an der Seite. Die alte Haut lag ihr noch vor den Füßen. Kein Wunder, dass die zu eng wurde, wie ein kleiner Hüftspeckvergleich zeigt: am Fundtag und nach der Häutung.
Die zweitgrößte, auch liebevoll “Trottel” genannt, weiterlesen »
Beim Gießen meiner Kräuter auf der Küchenfensterbank fiel mir heute auf, dass unter dem Topf mit Zitronenmelisse sehr viele kleine schwarze Kügelchen herumlagen. Ich tippte auf Kotkügelchen und schloß daraus, dass sich eine Raupe an meiner Melisse herumtreibt. Während meines Urlaubs hatte ich die Kräuter im Garten meiner Eltern abgeladen, wo sie draußen an der frischen Luft und dementsprechend auch für Falter erreichbar waren. Dass einige Blätter Fraßspuren aufwiesen, habe ich darauf geschoben, dass eben ein hungriges Vieh auf einen Snack vorbeikam…
Und wirklich: weiterlesen »
Hab ichs nicht gesagt? Große Schmerzen habe ich vorausgesehen, und sie sind auch eingetreten.
Gestern, am Samstag, dem 16. Juni spielten Dream Theater auf dem Museumsplatz in Bonn und ich kann mich momentan nicht entscheiden, ob es das beste oder zweitbeste Konzert war, dass ich von ihnen erlebt habe. weiterlesen »
Gestern war für Knätsch und mich ein schöner und vor allem lustiger Tag.
Das Orchester der Neuen Philharmonie Westfalen führte unter dem Dirigenten Markus Huber (der unserer Meinung nach eher nach einem Ernesto Ferrero aussah – nein, wir kennen keinen Ernesto Ferrero) die “Herr der Ringe”-Symphonie auf. Die Musik zum Film auf 2 1/2 Stunden komprimiert, begleitet von zwei Chören und einigen Solisten, und per Beamer ein paar schicke Zeichnungen auf einer Leinwand hinter der Bühne, fertig war ein toller Abend! weiterlesen »
Ich wollte einen superduperrul0r-Eintrag über meinen superduperrul0r-Kurzurlaub mit “da Knätsch” und dem Faultier verfassen, und das möglichst kurz nach dem Urlaub. Der jetzt fast einen Monat her ist, soviel also zur Theorie.
Allein, mir fehlte die Zeit und die richtige Inspiration. Daher gibt es nur eine Kurzfassung, was der Urlaub so alles hatte: weiterlesen »
Eine Begegnung der besonderen Art war das Konzert von Neal Morse in Siegen gestern abend.
Und damit meine ich nicht die Dinosaurier auf der Bundesstraße (“So richtig mit Kamm auf dem Rücken!”).
Den mitgebrachten gemischten Gefühlen – geile Musik vs. Texte, mit denen ich nichts anfangen kann – ging schon nach den ersten Tönen die Luft aus.
Es war ein geniales Konzert, von dem ich noch lange zehren werde.
Bedanken muss ich mich bei Knätsch. Dafür, dass sie mich trotz meiner Befürchtungen Neals Predigerqualitäten betreffend davon überzeugt hat, mitzukommen.
Und für ihre Fürsorglichkeit. Nicht jeder ist so besorgt um das Wohlergehen seines Kartenlesers wie sie:
“Ey Navi, nit sterben!”