Archiv des Autors: Kassy

Insel des Grauens

Dieses… ähem… Prachtexemplar von Inselbeet war eines der Begrüßungskomitees, sobald man den Garten betrat:

Auf den ersten Blick ganz nett, auf den zweiten aber ein total verwachsener Wust, der mir so nicht gefiel. Als ich dann über das Konzept “Hochstammrose” stolperte, war das Schicksal des Inselbeets besiegelt.
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Flatterhafte Gäste

Neben Fröschen, Kröten, einem Teichmolchweibchen, Libellen, Wildbienen und sonstigen geflügelten Gesellen wie diversen Nachtfaltern besuchen uns auch regelmässig deren tagaktive Verwandte. Wenn sie sich dann auf Schmetterlingsflieder oder Distel niederlassen um ein bißchen an den Blüten rumzuschlürfen, müssen sie als Photomodell herhalten. Machen sie ganz gut, finde ich:

Distelfalter:

Admiral:

Schachbrett:

Tagpfauenauge:

(kleiner?) Kohlweißling:

Neuer Bogen? Neues Beet!

Das Eingang-Aufhübschen ist wie so vieles in unserem Garten eine Fortsetzungsgeschichte; ein bißchen blau pinseln und den Rosenbogen setzen war da nur der Anfang. So sah eben dieser Anfang Ende April aus:

Eine Kletterrose war zwar schon gesetzt, an die andere Seite sollte aber schließlich auch noch was dran. Also war mal wieder Rasen abstechen angesagt, ein kleines Beet musste her.

Bei der Gelegenheit habe ich dann auch die Wasserleitung gefunden, die höchstens 15 cm tief versenkt ist. Zum Glück heißt in diesem Fall “gefunden” nicht “kaputtgemacht”…
Mitte Juli sah es schlußendlich dann so aus:

Links am Bogen hat noch die Rose “The Generous Gardener” seinen Platz bekommen, an beiden Seiten wachsen und blühen schon fleißig je eine Clematis “Warszawska Nike”. Eine blau-weiße Hortensie “Bavaria” fiel mir in die Hände (Danke, Tanja!) und wurde mit ein paar anderen Pflänzchen gleich versenkt, die Umrandung aus niedrigem Frauenmantel wird bestimmt auch irgendwann fertig. So, in 5 Jahren oder so.
Dafür blüht es auf der rechten Seite dank einiger Einjähriger umso üppiger:

Weiße Duftwicken und Kornblumen wurden zwar erheblich größer als vermutet, machen sich zusammen mit der Clemi aber ausgesprochen gut. Noch ein bißchen Hasenschwanzgras und Ziersalbei in den Mix geworfen, schon ist die grüne Hölle fertig! Sehr miteinander verwachsen und durcheinander, unter Garantie nicht anständiger kleingärtnerischer Ordnung entsprechend – aber mir gefällts!

Notfallbeet

Dass “Beete anlegen” bei uns manchmal so eine Sache ist, habe ich ja schon beschrieben. Aber wohin dann mit den Setzkartoffeln, die schon vorgekeimt herumliegen und sehr, sehr dringend in die Erde müssten?
Ich folgte einem Tipp und besorgte mir ein paar Materialien. Nichts dolles; ein paar Bretter, Vierkanthölzer und natürlich den n+1ten Sack Erde.

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Kleine Buddelei für Zwischendurch

Das Phänomen der Pflanzen, die einem einfach so zulaufen, kenne ich ja mittlerweile zu Genüge. Von daher war es nicht weiter überraschend, dass mit im Mai eine weitere meiner “Habenwill”-Rosen über die Füße lief und genauso wenig überraschend, dass sie nicht einfach so mal eben eingepflanzt werden konnte. Das wäre nun wirklich zu einfach gewesen!

Der geplante Platz wurde noch von einer alten, von den Vorpächtern übernommene Hortensie beansprucht, die dementsprechend umgesetzt werden sollte; ihr würde es wahrscheinlich auf einem halbschattigen Plätzchen mindestens genauso gut gefallen wie in der prallen Sonne.
Wie es Murphy so will, konnte ich die Hortensie natürlich auch nicht “einfach mal so eben” umpflanzen. Dieser Strauch war schuld: weiterlesen »

Die nächsten Grabungsfunde

Da will man einfach nur ein Gemüsebeet anlegen

Beet anlegen – Theorie vs. Praxis

Ein Beet in einer Rasenfläche anzulegen hört sich eigentlich nicht sehr schwer an: Rasen abstechen, einen Spaten tief buddeln, Rasensoden umgedreht reinschmeißen (sonst muss man am Schluß mit gekaufter Erde auffüllen, was bei der geplanten Beetgröße nicht gerade günstig geworden wäre), rausgeschaufelte Erde wieder reinschippen, fertig.
Dummerweise läuft das so nicht, wenn sich eine Bauschutthalde als Garten tarnt und sich die Wurzeln einer Baumreihe über Jahre hinweg ungehindert ausbreiten durften. Denn dann läuft es eher so:
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Shopping-Rausch

Etwas mehr als ein Jahr ist seit dem letzten Mal vergangen, und ich habe es schon wieder getan. Es war “Tag der offenen Tür” in dieser Kräutergärtnerei und dieses Jahr hatte ich nicht die Einschränkung “Alles muss auf die Fensterbank passen!”. Fatal, fatal…

Schattenbeet: Update!

Ein paar warme Tage, und der Garten explodiert. Zum Glück nicht im wahrsten Sinne des Wortes (wobei ich bei dem Bauschutt-verseuchten Boden durchaus schon an Sprengen dachte); aber wenn man sich ansieht, wie rasant die Pflanzen teilweise wachsen, kann man nur noch von explodieren sprechen!

Am Besten kann man es an dem neu gestalteten Schattenbeet nachvollziehen, deswegen hier ein kleiner Vergleich.
Oben links wie es vorher aussah, oben rechts direkt nach dem “Umgraben” mit den ersten Pflänzchen am 22. März; unten links knappe 2 Wochen später (2 der 3 Clematis, eine neue Hosta und zwei verschiedene Waldphlox-Arten sind noch dazugekommen) und unten rechts der Stand vom 14. April.

Wiederrum ca. 2 Wochen später, am 30. April präsentierte sich das Beet dann so:

So gefällt es mir! Die beiden Clematis haben schon ein paar Blütenknospen, die von Tag zu Tag dicker werden; sie dürften also auch bald Farbe zeigen.
Es grünt so grün… *träller*

Auch der Eingang wird aufgehübscht.

Der Eingangsbereich in unseren Garten sah im Herbst bei der Übergabe so aus:

Schon ganz nett, aber irgendwie… mit der Zeit störte uns die braune Farbe an der Laube immer mehr. Solange es drumherum etwas Grün gab fiel es nicht ganz so auf, aber spätestens bei unseren Arbeits- und Kontrollbesuchen im Winter wurde das triste Braun immer deprimierender. Wenn sich schon alles drumherum tot stellt, sollte es doch wenigstens etwas Farbe geben!
Erst einmal gab es dringendere Arbeiten wie den Mauerbau, aber als im April das Wetter mitspielte, war es soweit. Florian stattete in einer dann doch recht spontanten Aktion dem nächstgelegenen Baumarkt einen Besuch ab, besorgte passende Farbe und legte auch gleich los.
Nun erstrahlen die ersten ehemals braunen Teile in einem schönen kräftigen Blau:

Der Rest wie die Türen und Balken der Terrassenüberdachung und -begrenzung wird auch noch umgestylt. Wir finden, es sieht jetzt schon wesentlich freundlicher und einladender aus!
Was nun noch? Eigentlich hätte ich gerne direkt an den Zaun über den Eingang einen Rosenbogen gestellt, dann wäre allerdings die Regentonne mit zunehmender Größe der daran natürlich unverzichtbaren Kletterrose unerreichbar geworden. Also sollte der Bogen etwas mehr in den Garten hinein rücken und eine Art “Vorzimmer” abtrennen. Zum Geburtstag flatterte mir dann auch prompt ein schöner Bogen zu – so ein Zufall aber auch!

Da mir ungefähr zeitgleich eine meiner beiden Wunschrosen für einen Bogen zulief, musste der dann auch bald aufgestellt werden. Gesagt, getan:

Bis der Bogen schön bewachsen ist dauert es noch eine Weile. Die “Uetersener Klosterrose” ist schon zwischen Bogen und Hauswand gepflanzt, für die andere Seite habe ich “The Generous Gardener” angepeilt, die ich hoffentlich im Juni abstauben werden kann. Dazu noch zwei Clematis (“Warszawska Nike”, kommen gemeinsam mit der noch fehlenden Schattenbeet-Clemi irgendwann im Mai), und im Laufe der Zeit sollte es eine schöne Kombination geben – hoffe ich.

In der Zwischenzeit tun es auch die Hängetöpfe mit Lavendel und Mini-Rose, um vom Chaos im Hintergrund abzulenken… *pfeif*